Ausschüttung

Ausschüttung

Was bedeutet Ausschüttung?

Die Ausschüttung beschreibt die Auszahlung von Gewinnen eines Unternehmens an seine Anteilseigner. Sie erfolgt oft in Form von Dividenden bei Aktiengesellschaften. Auch Fonds können Erträge an ihre Anleger ausschütten. Ziel ist es, die Gewinne mit den Investoren zu teilen.

Wie funktioniert eine Ausschüttung?

Ein Unternehmen entscheidet über die Ausschüttung in der Regel auf der Hauptversammlung. Die Aktionäre stimmen ab, ob und wie viel vom Gewinn ausgezahlt wird. Bei Fonds wird die Ausschüttung durch die Fondsgesellschaft festgelegt. Der Betrag wird dann direkt auf das Konto der Anleger überwiesen.

Welche Arten von Ausschüttungen gibt es?

Es gibt verschiedene Formen der Ausschüttung. Bei Aktiengesellschaften sind Dividenden die häufigste Form. Fonds schütten Zinsen, Dividenden oder Kursgewinne aus. Manche Unternehmen entscheiden sich auch für eine Sonderausschüttung, wenn besonders hohe Gewinne erzielt wurden.

Warum sind Ausschüttungen wichtig?

Für Anleger sind Ausschüttungen eine wichtige Einnahmequelle. Sie bieten eine Möglichkeit, regelmäßig Geld aus einer Investition zu erhalten. Besonders für langfristige Investoren sind Ausschüttungen ein Zeichen für die Stabilität und den Erfolg eines Unternehmens oder Fonds.

Beispiel für eine Ausschüttung

Ein Unternehmen erzielt im Jahr einen Gewinn von 1 Million Euro. Die Hauptversammlung beschließt, 50 % des Gewinns als Ausschüttung an die Aktionäre zu zahlen. Wenn ein Aktionär 100 Aktien besitzt, erhält er einen Anteil entsprechend seiner Investition.