Grenzkosten
Grenzkosten
Was sind Grenzkosten?
Die **Grenzkosten** sind ein wichtiger Begriff in der Wirtschaft. Sie zeigen, wie viel es kostet, eine zusätzliche Einheit eines Produkts herzustellen. Das bedeutet, sie messen die Kosten, die durch die Produktion einer weiteren Einheit entstehen.
Wie berechnen sich Grenzkosten?
Die **Grenzkosten** berechnen sich, indem man die Veränderung der Gesamtkosten durch die Veränderung der Produktionsmenge teilt. Ein Beispiel: Wenn die Herstellung von 100 auf 101 Stück die Gesamtkosten um 10 Euro erhöht, betragen die Grenzkosten 10 Euro.
Warum sind Grenzkosten wichtig?
Unternehmen nutzen die **Grenzkosten**, um ihre Produktion zu planen. Sie helfen, Entscheidungen zu treffen, ob es sich lohnt, mehr zu produzieren. Wenn die Grenzkosten höher sind als der Preis, den man für das Produkt bekommt, macht das Unternehmen Verlust.
Beispiele für Grenzkosten
Ein einfaches Beispiel: Ein Bäcker produziert 100 Brote. Die Zutaten und der Strom für ein weiteres Brot kosten 1 Euro. Das sind die **Grenzkosten** für dieses Brot. Wenn der Verkaufspreis 2 Euro beträgt, lohnt sich die zusätzliche Produktion.
Grenzkosten in der Praxis
In der Praxis ändern sich die **Grenzkosten** oft mit der Produktionsmenge. Am Anfang können sie niedrig sein, weil Maschinen effizient arbeiten. Später steigen sie, wenn mehr Ressourcen benötigt werden oder Maschinen überlastet sind.