Handelskapitalismus
Handelskapitalismus
Was ist Handelskapitalismus?
Der Begriff Handelskapitalismus beschreibt eine frühe Form des Kapitalismus, die ihren Schwerpunkt auf den Handel legt. Er entstand im späten Mittelalter und prägte die Wirtschaft bis zur industriellen Revolution. Dabei ging es vor allem um den Austausch von Waren und Dienstleistungen über große Entfernungen.
Wie funktioniert Handelskapitalismus?
Im Handelskapitalismus stehen Händler und Kaufleute im Mittelpunkt. Sie kaufen Waren günstig ein und verkaufen sie teurer weiter. Das Ziel ist es, Gewinne zu erzielen. Diese Gewinne werden oft in neue Handelsprojekte investiert, um das Geschäft auszubauen.
Die Rolle von Geld im Handelskapitalismus
Geld spielt im Handelskapitalismus eine zentrale Rolle. Es dient als Tauschmittel und erleichtert den Handel. Händler nutzten Münzen, später auch Papiergeld, um Waren zu kaufen und zu verkaufen. Ohne Geld wäre der internationale Handel kaum möglich gewesen.
Beispiele für Handelskapitalismus
Ein bekanntes Beispiel für Handelskapitalismus ist die Hanse, ein Bündnis von Kaufleuten im Mittelalter. Sie handelten mit Waren wie Salz, Stoffen und Gewürzen. Auch die großen Handelskompanien, wie die Niederländische Ostindien-Kompanie, prägten diese Epoche.
Warum ist Handelskapitalismus wichtig?
Der Handelskapitalismus legte den Grundstein für die moderne Wirtschaft. Er förderte den internationalen Handel und die Entwicklung von Märkten. Viele der heutigen Wirtschaftsstrukturen haben ihre Wurzeln in dieser Epoche.