Nominalkapital
Nominalkapital
Was ist Nominalkapital?
Das Nominalkapital ist der festgelegte Betrag, der das Grundkapital eines Unternehmens darstellt. Es wird bei der Gründung eines Unternehmens in den Satzungen oder im Gesellschaftsvertrag festgelegt. Dieser Betrag bleibt unverändert, auch wenn der tatsächliche Wert des Unternehmens schwankt.
Warum ist Nominalkapital wichtig?
Das Nominalkapital dient als rechtliche Grundlage für die Haftung eines Unternehmens. Es zeigt, wie viel Kapital die Gesellschafter mindestens eingebracht haben. Dadurch können Gläubiger einschätzen, wie solide ein Unternehmen finanziell aufgestellt ist.
Nominalkapital und Aktiengesellschaften
Bei einer Aktiengesellschaft (AG) wird das Nominalkapital in Aktien aufgeteilt. Jede Aktie repräsentiert einen bestimmten Anteil am Grundkapital. Zum Beispiel kann eine Aktie einen Nennwert von 1 Euro haben, und das gesamte Nominalkapital beträgt 100.000 Euro.
Unterschied zwischen Nominalkapital und Eigenkapital
Das Nominalkapital ist nicht dasselbe wie das Eigenkapital. Während das Nominalkapital ein fester Betrag ist, umfasst das Eigenkapital auch Rücklagen und Gewinne. Das Eigenkapital kann sich daher im Laufe der Zeit verändern, das Nominalkapital bleibt jedoch konstant.
Beispiel für Nominalkapital
Stellen wir uns ein Unternehmen vor, das bei der Gründung ein Nominalkapital von 50.000 Euro festlegt. Dieses Kapital wird im Handelsregister eingetragen. Selbst wenn das Unternehmen später Gewinne erzielt oder Verluste macht, bleibt das Nominalkapital bei 50.000 Euro.









