Quersubventionierung
Quersubventionierung
Was bedeutet Quersubventionierung?
Die Quersubventionierung ist ein Begriff aus der Wirtschaft und beschreibt eine spezielle Finanzierungsstrategie. Dabei werden Gewinne aus einem Bereich genutzt, um Verluste in einem anderen Bereich auszugleichen. Unternehmen oder Organisationen setzen diese Methode ein, um bestimmte Produkte oder Dienstleistungen günstiger anzubieten.
Wie funktioniert Quersubventionierung?
Ein Unternehmen verdient in einem profitablen Bereich mehr Geld, als es dort benötigt. Diese Überschüsse werden dann verwendet, um einen weniger erfolgreichen Bereich zu unterstützen. Zum Beispiel könnte ein Mobilfunkanbieter mit teuren Tarifen die Kosten für günstigere Angebote decken. So bleibt das Gesamtgeschäft rentabel.
Warum wird Quersubventionierung eingesetzt?
Die Quersubventionierung hat verschiedene Ziele. Sie kann helfen, neue Kunden zu gewinnen, indem Produkte oder Dienstleistungen günstiger angeboten werden. Außerdem ermöglicht sie es, ungleiche Marktbedingungen auszugleichen. In manchen Fällen wird sie auch genutzt, um soziale oder politische Ziele zu erreichen, wie zum Beispiel den Zugang zu Bildung oder Gesundheitsversorgung zu fördern.
Beispiele für Quersubventionierung
Ein bekanntes Beispiel ist der öffentliche Nahverkehr. Hier werden oft die Ticketpreise durch staatliche Zuschüsse oder Gewinne aus anderen Bereichen niedrig gehalten. Ein weiteres Beispiel sind Universitäten, die Studiengebühren aus populären Studiengängen nutzen, um weniger gefragte Fächer zu finanzieren.
Vorteile und Nachteile der Quersubventionierung
Ein Vorteil der Quersubventionierung ist, dass sie finanzielle Ungleichheiten ausgleichen kann. Sie ermöglicht es, Produkte oder Dienstleistungen für eine breitere Zielgruppe zugänglich zu machen. Ein Nachteil ist jedoch, dass sie oft schwer nachvollziehbar ist. Kunden könnten sich ungerecht behandelt fühlen, wenn sie für andere Bereiche mitzahlen müssen.









